Fotos: NABU, W. Ebbinghaus, HaJo Schaffhäuser
Fotos: NABU, W. Ebbinghaus, HaJo Schaffhäuser

Auch die Amseln sorgen für ihren Fortbestand

In unseres Nachbars Hecke hat sich ein Amselpärchen ein Nest gebaut. Das war ein großes Glück, so war es möglich, die zweite Brut zum Ende des Frühlings 2017 hautnah mit zu erleben.

Etwa zwei Wochen benötigten die vier Jungvögel um sich vom Ei zu flüggen Vögeln zu entwickeln. Sie schienen sich an meine tägliche Begrüßung zu gewöhnen, jedoch die Elterntiere versuchten mich dabei mit Flattern und Gezeter vom Nest abzulenken, wenn sie mich bemerkten.

 

Die Amseln haben weniger Probleme ihre Jungen zu ernähren, da sie auf Wiesen und unter faulendem Laub nach Würmern und Käfern suchen. Abhängig von der Verfügbarkeit steigt der Anteil gefressener Beeren und Früchte.

 

Andere kleinere Vögel füttern ihre Jungen mit Fluginsekten, deren Häufigkeit in den letzten Jahren stark abgenommen hat. Amseln scheuen die Nähe des Menschen nicht sehr, darum sind sie in unserem Umfeld stets gegenwärtig.

 

Ursprünglich war die Amsel ein Vogel des Waldes, wo sie auch heute noch anzutreffen ist. Im 19. Jahrhundert begann sie über siedlungsnahe Parks und Gärten bis in die Stadtzentren vorzudringen und ist zum Kulturfolger geworden.

Nachwuchs bei Familie Buntspecht

Erste Versuche diesen Vogel an seiner Nisthöle zu fotografieren schlugen fehl.

Der Specht näherte sich mit vollem Schnabel vorsichtig und flog  den Höhlenbaum von hinten an, um rechts und links am Baum vorbei  zu spähen, ob ich immer noch mit angelegter Kamera dort stehe.

Das geschah so lange, bis mir der Arm schmerzte.

Zweiter Versuch: Ich stellte die Kamera, getarnt, auf einem Stativ befestigt und mit einer Fernauslösung versehen, ca. 5m vor dem Höhleneingang. In größerem Abstand beobachtete ich den Baum und konnte nun so mehrere Fotos aufnehmen, ohne dass der Vogel sich gestört fühlte.

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