Fotos: NABU, W. Ebbinghaus, HaJo Schaffhäuser
Fotos: NABU, W. Ebbinghaus, HaJo Schaffhäuser

"Schwalben Willkommen" im Landkreis Stade

Jetzt auch online Neststandorte melden: HIER klicken

oder nutzen Sie unser Formular unten.

Ein gemeinsames Artenschutzprojekt von
NABU, BUND, ONAG und Naturschutzamt (Landkreis Stade)

Schwalben sind die Vorboten des Sommers !

Ihr fröhliches Gezwitscher lässt gute Laune aufkommen.
Wenn sie hoch in das Himmelsblau steigen, können wir uns auf gutes Wetter freuen.

Als Insektenvertilger sorgen sie dafür, dass die Natur im Gleichgewicht bleibt.

Schwalben sind Kulturfolger und nisten in unmittelbarer Nachbarschaft des Menschen, wo sie früher als Glücksboten verehrt wurden.

Warum dieses Glück bedroht ist - und was wir tun können !

An modernen, glatten Fassaden haften die Nester oft nicht gut. Oder der verfügbare Boden in der Umgebung hält nicht richtig zusammen, so dass die Nester abfallen, wenn die Jungen größer
und schwerer werden.

Als Nestgrundlage können Brettchen angebracht werden, die mit einem Kaninchendraht überzogen sind. Manchmal reicht auch schon ein 10 - 15 cm breiter, weiß gestrichener
Rauputzstreifen unter dem Dachvorsprung. Wenn der
Boden zum Nestbau ungeeignet ist, können Sie den Schwalben Kunstnester anbieten.

Nester werden abgeschlagen oder gehen bei Renovierungsarbeiten verloren.

Wenn Sie Schwalbennester am Haus oder in einem offenen Gebäude haben: Freuen Sie sich über die Glücksbringer!
Vor Verschmutzungen schützt ein 30cm breites Kotbrettchen,

50 cm unterhalb des Nestes angebracht.

Beantragen Sie unsere Plakette "Hier sind Schwalben willkommen"! 

Der NABU würdigt Hausbesitzer, die Schwalbennester an oder in Ihrem Gebäude haben, mit der Plakette
"Hier sind Schwalben Willkommen" und einer Urkunde. Zur Stärkung Ihrer Schwalbenkolonie können Sie zusätzlich ein Kunstnest für Mehlschwalben beim NABU beantragen.

Machen Sie auch andere Hausbesitzer auf dieses Projekt aufmerksam!

Übrigens ist die Beseitigung von Schwalbennestern gesetzlich verboten.

Aktionen für Kindergruppen und Schulklassen !

Möchten Sie mit Ihrer Kinder- oder Jugendgruppe oder mit einer Schulklasse die Schwalben willkommen
heißen? Beim NABU erhalten Sie kostenlos Bauanleitungen für Nestunterlagen, Kunstnester, Lehmpfützen
und weitere Aktionstipps. Materialkosten können teilweise gefördert werden.

Mit dem Eintreffen der Schwalben im April / Mai können Sie Neststandorte melden. Bitte nutzen Sie dafür unser Online-Formular unten.
Eine Bestimmungshilfe finden Sie hier.

Hier erhalten Sie weitere Informationen:

Infoflyer zum Projekt

Lehmpfütze anlegen

Kotbrettchen anbringen

kleine Schwalbenkunde
Infoflyer zum Projekt
Schwalben_web
Schwalben_web.pdf
PDF-Dokument [818.1 KB]
Lehmpfütze anlegen
Anleitung_Lehmpf$C3$BCtze_Stade
Anleitung_Lehmpf$C3$BCtze_Stade.pdf
PDF-Dokument [114.3 KB]
Kotbrettchen anbringen
Anleitung+Kotbrett_Stade
Anleitung+Kotbrett_Stade.pdf
PDF-Dokument [172.6 KB]
kleine Schwalbenkunde
Kleine_Schwalbenkunde_Stade
Kleine_Schwalbenkunde_Stade.pdf
PDF-Dokument [272.7 KB]

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Der NABU erhebt und verarbeitet Ihre personenbezogenen Daten ausschließlich für Vereinszwecke. Dabei werden Ihre Daten – ggf. durch Beauftragte – auch für NABU-eigene Informations- und Werbezwecke verarbeitet und genutzt. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nicht. Der Verwendung Ihrer Daten zu Werbezwecken kann jederzeit schriftlich oder per E-Mail an NABU-stade@NABUstade.de widersprochen werden.

Zum Auftakt der Aktion erhielt das Sperrwerk des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Ruthenstrom bei Drochtersen die Plakette "Schwalben Willkommen" da dort seit vielen Jahren ca. 60 Mehlschwalbenpaare ihre Nester bauen dürfen.

Hilfe für die Schwalben im Kindianerland in Mittelnkirchen

Im Rahmen der NABU-Aktion Schwalben willkommen hat der NABU Stade gemeinsam mit der Initiative von Frau Ute zum Felde "Kindianer im Alten Land" in Mittelnkirchen einen Nachmittag zum Thema Schwalben für Kinder ausgerichtet. Es haben vier Jungs im Alter von 8 Jahren mitgemacht. Zuerst hat Martin Kogge vom NABU Stade den Kindern an Hand von Fotos die unterschiedlichen Schwalbenarten und den Mauersegler vorgestellt und erklärt:
  1. wo sie nisten
  2. wie die Nester gebaut werden und aussehen
  3. welche Nahrung sie benötigen
  4. wo sie im Winter sind
Aber auch die Probleme der Schwalben wurden thematisiert. Besonders wurde darauf eingegangen, dass die Schwalben es schwer haben, genug Nistmaterial zu finden. Für die Nester brauchen sie Lehm oder lehmigen Sand, der in unserer so aufgeräumten, gepflasterten und asphaltierten Landschaft nur noch selten zu finden ist.

Um dem abzuhelfen, wurde auf dem Gelände von Frau zum Felde gemeinsam eine Lehmpfütze angelegt. Das Buddeln des Loches und das Verteilen des matschigen Lehms hat den Jungs besonders viel Freude bereitet auch wenn die Arbeit durch Gewitterschauer gelegentlich unterbrochen wurde.
Es wurde noch Stroh und Heu klein geschnippelt, das die Schwalben auch für den Nestbau brauchen.
Danach konnten die Kinder unter Beweis stellen, was sie gelernt hatten. Auf einem Bogen Papier waren Umrisse von Mehl- und Rauchschwalben sowie von Mauerseglern aufgezeichnet. Sie mussten jetzt zählen, wie viel von jeder Art auf dem Bogen zu sehen waren. Es haben alle geschafft.

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